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24 April 2018

[Rezension] Nicu & Jess - Sarah Crossan und Brian Conaghan
Die Teenager Nicu und Jess schlagen sich in der unteren Schicht der Gesellschaft durchs Leben. Häusliche Gewalt ist ihnen beiden ein Begriff. Sie finden Halt beieinander, einen Grund wieder nach vorne zu schauen. Allerdings hat das Schicksal andere Pläne mit ihnen.

Ich musste dieses Buch einfach lesen, da mich Sarah Corssans Schreibstil einfach umhaut. Brian Conaghan war mir vor diesem Buch allerdings kein Begriff. Warum mich der Schreibstil so sehr begeistert? Weil er so völlig anders ist als nahezu alle Bücher die ich kenne.





Die Rezension dieses Buches muss ich einfach mit den Schreibstil beginnen und erst danach zur Geschichte kommen. Wobei der Schreibstil die Geschichte schon so wunderbar spiegelt. Aber alles der Reihe nach. Ich versuche meine Begeisterung in Worte zu fassen.

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Wenn ich den Schreibstil des Buches erklären müsste, dann würde ich Poetryslam sagen. Auch wenn es das nicht hundertprozentig trifft. Am besten schnappt ihr euch die Leseprobe und schaut was ich meine.


Im ersten Moment denkt man sicher: Ach du liebe Zeit - wie soll denn so eine Geschichte erzählt werden, das kann ich nie lesen. So ging es mir, zumindest bei dem ersten Buch das ich von der Autorin gelesen habe, am Anfang auch. Doch schon nach wenigen Seiten hat man den Beat des Buches gefunden. 

Ich finde tatsächlich das diese Geschichte einen eigenen Rhythmus hat, eine eigene Melodie.    

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Nicu zu folgen fand ich am Anfang hart. Denn sein Englisch (bzw. Deutsch) ist gebrochen, und so ist es auch geschrieben. Bei Nicu geht mein Herz auf. Die Welt ist ungerecht. Nicu's Welt ist ungerecht. Jess' Welt ist ungerecht. 

Vielleicht kann man sich dazu zu Beginn nicht vorstellen, doch die Geschichte ist nicht nur klangvoll erzählt, sondern wird wirklich spannend. Bis auf die allerletzte Seite, bis zum allerletzten Satz.

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Es ist schwer Worte zu finden für Nicu und Jess. Es ist genauso schwer dieses Buch zu 'bewerten'. Ich bin (wie man unschwer bemerkt) begeistert davon. Das liegt an der Geschichte (die traurig und schön ist), am Schreibstil (der wirklich besonders ist) und an dem Design (standing ovation für den Verlag).

Literatur darf alles. Und dieses Buch ist Literatur wie sie im Buche steht. Um es kurz und knapp auszudrücken: Dieses Buch ist etwas Besonderes.

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Die beiden Helden kommen aus schweren Sozialenverhältnissen, die unterschiedlich 'begründet' sind. Nicu ist Roma, Jess lebt in zerrütteten Familienverhältnissen.
  • Roma bilden die größte „ethnische“ Minderheit Europas (14 Mio).
  • In Deutschland leben 140 000 Sinti und Roma
  • Traurige Wahrheit: 50 % der deutschen Mehrheitsbevölkerung wollen keine Roma als Nachbarn haben (Quelle)
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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Warum sollte man dieses Buch lesen?

Das es was Besonderes ist habe ich schon erwähnt oder? Beim Lesen geht es nicht nur um gute Geschichten, und diese hier ist eine gute Geschichte. Nein es geht auch um das Leseerlebnis. Das schafft das Buch mit einem ganz besonderen Schreibstil. Damit will ich sagen: LESENSWERT!

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Diese Geschichte hat ihren eigenen Beat. Ein literarischer Poetryslam. Wer etwas Besonderes sucht sollte einen Blick auf das Schicksal von Nicu und Jess werfen.

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Wie ich schon erwähnt habe, ist das mein zweites Buch der Autorin. 'Eins' hat mich noch mehr 'geflasht' als dieses, einfach weil mir die Geschichte noch mehr ans Herz ging.
 
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Erscheinungsdatum: März 2018 | Verlag: mixtvision | Preis: 16,90 [D] | ISBN: 978-3-95854-106-1  | Seiten: 330 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




23 April 2018

[Rezension] The Power - Naomni Alderman
Wie sähe eine Welt aus in der Frauen die Macht haben? Nicht nur die Macht, sondern eine tatsächliche physische Überlegenheit Männern gegenüber. Eine Welt in der es unvorstellbar ist das Frauen 'Angst' haben alleine auf der Straße zu sein. Ein faszinierendes Gedankenspiel zum Thema Feminismus.

Dieses Buch wurde vor ein paar Monaten im feministischen Buchclub von Emma Watson, Our Shared Shelf, besprochen. Ich habe mir die Englische Version gekauft, es sei aber gleich gesagt dass das Buch kürzlich auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen ist. Daher findet ihr unten die Angaben zum Heyne Buch, nicht zu meiner Version!



Dieses Buch hat eine große Welle gemacht. Ich meine... Barak Obama wird zietiert mit 'Eins der besten Bücher das ich 2017 gelesen habe'.

Das Thema ist faszinierend. Es ist erschreckend weil es auf umgekehrte Weise (bis zu einem gewissen Grad) der Realität entspricht.


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Die Ausgangssituation ist ein bisschen kompliziert. Es ist ein Buch im Buch. Um das grob zu erklären. Wir leben in einer Welt in der Frauen an der Macht sind. In dieser Welt beschließt ein Autor (ein männlicher!) ein Buch darüber zu schreiben, dass es mal eine Zeit gab, in der Männer an der Macht waren und wie sich diese 'Power' auf Frauen verschoben hat. 

Besagter Autor schickt das Manuskript an Naomi (die tatsächliche Autorin dieses Buches) und bittet um ihre Meinung. Diese antwortet, sie könne sich nicht vorstellen dass es mal eine Welt gab in welcher Männer am längeren Hebel saßen. Darauf hin folgt das Manuskript.

Soweit zum Setting des Buches. Übrigens ein toller Ansatz wie ich finde.  

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Das Thema ist unglaublich spannend. Man erlebt diese Machtverschiebung aus Sicht verschiedener Personen und Geschlechter: darunter zum Beispiel ein männlicher Journalist, eine junge Frau mit sagen wir mal kriminellen Hintergrund, eine Politikerin..

Alles beginnt mit einzelnen Mädchen, die plötzlich eine Art zusätzliches Organ haben, welches sie dazu befähigt mit den Händen 'Strom' zu übertragen. Langsam breitet sich das Ganze aus, bis (nahezu) alle Frauen die Fähigkeit haben jemanden einen 'Schlag' zu verpassen. Und nicht nur das, Frauen können auch töten damit. 

Das Buch ist gewaltätiger als ich das erwartet hatte. Zum Beispiel: In der beschriebenen Welt ist es möglich und 'verbreitet' dass Frauen Männer vergewaltigen.

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In einem (Beispiel)Land ändert sich alles noch rasanter als im Rest der Welt. Und ich denke ich bin nicht die einzige die mehr als einmal an Saudi-Arabien gedacht hat. Männern wird es verboten Auto zu fahren. Männer dürfen nicht mehr ohne Erlaubnis einer Frau außer Haus. Und so weiter. 

Man liest es mit Erschrecken und denkt sich: Wie können alle anderen wegschauen? Nun in umgekehrter From passiert das in diesem Moment, in dieser Welt (ja ich weiß, Frauen dürfen in Saudi-Arabien inzwischen Autofahren, aber das ändert noch nicht besonder viel dort).

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Wie steht es um die Welt der Frauen? Warum ist Feminismus noch lange nicht ein Thema der Vergangenheit?
  • 35% aller Frauen weltweit haben bereits pysische oder sexuelle Gewalt erlebt
  • In Europa steht Dänemark an erster Stelle 52% der Frauen (Deutschland liegt bei 35%)
  • In Simbabwe wurden knapp 20 % der Frauen zu ihrem ersten Sexuellen Kontakt gezwunge
Quelle ist dieser sehr sehr lesenswerte Artikel auf der Webseite von CNN: klick.

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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Was können wir tun?

Vieles. Das trifft es vermutlich am besten. Das Wichtigste ist vermutlich 'nicht weg schauen'. Egal ob auf der Straße, zu Hause, im eingenen Umfeld. Feminismus ist ein bisschen ein Schimpfwort geworden. LEIDER. Tatsächlich möchte ich jedem den Buchclub von Emma Watson ans Herz legen. Oft gibt es die Bücher ebenfalls auf Deutsch. Oder ihr verfolgt einfach die Diskussionen. Ihr könnt dem Buchclub bei Instagram folgen oder richtig mit einsteigen bei Goodreads.

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Ein brilliantes Gedankenspiel das näher an der Realität ist als man vermutet. Dieses Buch sollte nicht nur als Roman gelesen werden, sondern als Hommage an Feminismus.

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Erscheinungsdatum: Februar 2018 | Verlag: heyne | Preis: 16,99 [D] | ISBN: 978-3-453-31911-0  | Seiten: 480 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist kein Rezensionsexemplar




06 April 2018

[Rezension] The Hate U Give - Angie Thomas
Starr kommt aus dem Ghetto. Doch so richtig zur Community gehört sie nicht, denn Starr geht auf eine ‚bessere‘ Schule – mit nahezu ausschließlich weißen Kids. Als Starr ausnahmsweise in ihrem Viertel auf eine Party geht muss sie mit ansehen wie ein schwarzer Teenager von einem weißen Polizisten erschossen wird. Starr‘s Welt wird dunkel und sie sucht ihre Stimme und vor allem Gerechtigkeit.

Dieses Buch wurde lange in diversen Social Media Kanälen breit getreten. Irgendwie ging der große Hype an mir vorbei. Vor kurzem habe ich dann allerdings gelesen dass das Buch verfilmt werden soll. Da eine Buchverfilmung auf jeden Fall gelesen werden muss bevor man ins Kino stürmt habe ich mir ‚The hate u give‘ doch einmal genauer angeschaut.





Was auf den ersten Seiten passiert ist kein Geheimnis. Dennoch war ich schockiert. Schockiert und der Entwicklung der Dinge. Schockiert von der Machtlosigkeit in die diese Teenager gedrängt werden. In meinem Kopf immer wieder der Satz ‚Das passiert wirklich.‘

Die Hilflosigkeit und Wut die der Leser fühlt begleiten auch Starr. Abgesehen von der Trauer ist sie hauptsächlich verängstigt. Sie möchte das Richtige tun, will sich und dem Toten Gerechtigkeit verschaffen. Doch weder der Staat noch ihr Umfeld machen ihr das leicht. 


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Die Figuren sind von der Autorin wunderbar gezeichnet. Schwarz Weiß, Gut Böse, Gerecht Ungerecht. Es gibt weiße Arschlöcher, es gibt schwarze Arschlöcher, es gibt gute Cops, es gibt böse Cops.

Das Buch ist aus Sicht von Starr geschrieben, damit ist man als Leser mehr oder weniger automatisch auf ihrer Seite. Damit möchte ich sagen dass die ‚Sicht‘ des Cops der den Abzug drückte nie erwähnt wird (abgesehen von einem Interview mit einem Familienmitglied). Selbstverständlich legitimiert das seine Handlung absolut nicht, doch mich hätte interessiert wie die Autorin in die Rolle des Cops geschlüpft wäre.


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Durch unsere geografische Distanz zu den USA und den ‚Rassenproblemen‘ dort, habe ich von solchen Fällen zwar gehört, aber mich nie intensiv eingelsen. Das macht auch einen großen Reiz des Buches aus für mich.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Herzliche und interessante Charaktere, eine gute Story und dieser Bezug zur Realität – sehr lesenswert! In dem Fall kann ich mich ohne Vorbehalt dem Hype anschließen. 



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Ein Kompliment auch an die Übersetzung – mir hat der ‚Slang‘ und die einzelnen englischen Sätze gut gefallen. Als ich mich mit dem Buch beschäftigt habe sind mir einige eher negative Kommentare über die ‚Sprache‘ aufgefallen – dem kann ich mich nicht anschließen. Es hat das Buch authentisch gemacht für mich.

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Ich habe den Anspruch an ein Buch dass es mich zum Nachdenken anregt. Das hat dieses auf jeden Fall getan.
Daher habe ich mich mit einigen Schlagwörter des Buches beschäftigt.

  • Black Lives Matter - Die Bewegung begann 2013 mit der Benutzung des Hashtags #BlackLivesMatter in den sozialen Medien nach dem Freispruch von George Zimmerman nach dem Todesfall des afroamerikanischen Teenagers Trayvon Martin (Quelle)
  • Black Panther Party – Die Partei löste sich 1982 auf, doch sie ist in einigen Gegenden noch immer ein Begriff, besonders ihr 10-Punkte-Programm (mehr Infos und Quelle)
  • Stand-Your-Ground-Laws – diese werden nicht direkt in dem Buch thematisiert, passen aber dennoch: Diese Gesetze erlauben jedem, der die begründete Annahme hat, dass ihm ein „Gewaltverbrechen“ droht, den Einsatz von Gewalt bis hin zu tödlicher Gewalt zur Selbstverteidigung. Das sind keine veralteten Gesetze – das sind neue, und immer mehr Bundesstaaten schließen sich dem Vorreiter Florida an. (Quelle)
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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Wie verschafft man sich am besten Gehör?

In den heutigen Zeiten ist Social Media auf jeden Fall die erste Anlaufstelle. Sicher kann so etwas auch nach hinten los gehen. Je mehr Menschen man erreichen möchte, desto mehr muss man mit einer gegensätzlichen Meinung rechnen. Doch die Wucht die ein einzelner Hashtag erzeugen kann lässt sich nicht mehr klein reden. Hashtags sind das Sprachrohr der neuen Generation.

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Black Lives Matter. Emotional und mit Liebe zum Detail geschrieben. Eine Hommage an alle die nicht wegschauen wollen. Sehr. Sehr. Lesenswert.

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Ja das Buch wird verfilmt, allerdings konnte ich bisher noch keinen Erscheinungstermin finden.

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Erscheinungsdatum: Juli 2017 | Verlag: cbj | Preis: 20,00 [D] | ISBN: 978-3-570-16482-2  | Seiten: 512 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




05 April 2018

Wer ist James Baldwin?
Vor ein paar Tage kam ich nach Hause und habe ich Päckchen des dtv Verlags gefunden. Darin ein Buch welches mir quasi völlig unbekannt war, sowie eine Karte mit netten Worten und dem Hashtag #tappingintobaldwin. Der Klappentext des Buches war interessant, hat mich aber nicht direkt umgehauen. Daraufhin habe ich mich bei Instagram mit dem Hashtag beschäftigt, knapp 40 Posts bisher. Mir kommt sein Gesicht bekannt vor, allerdings weiß ich nicht woher. Unter einem der Bilder steht 'James Baldwin 1924-1987' - der Autor ist also bereits vor knapp 30 Jahren gestorben.



Mit jedem Bild zieht mich James Baldwin mehr in seinen Bann. Der breite Mund mit ansteckendem Lachen, die großen Augen die sein Gegenüber betrachten. Er strahlt Charakter aus.

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Als nächstes besuche ich Youtube. Suche: James Baldwin. Es kommen Interviews, viele, es werden Debatten gezeigt, unteranderem mit Malcolm X, Reden über Reden. James Baldwin ist ein Autor der 50iger und 60iger - aber nicht nur das, er war und ist eine Ikone der Gleichberechtigung.
Ich sehe mir mehr als eine seiner Reden an und bin, um es modern auszudrücken, angefixt. Ich kann nicht glauben dass mir dieser Mann vorher kein Begriff war.




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Warum ich ihn nicht kannte ist leicht zu erklären. Die Erklärung ist sicherlich nicht nur für mich gültig.

Mein Wissen über die  afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung und deren Prominenz hält sich in Grenzen. Selbstverständlich sind mir Martin Luther King, Malcolm X und Rosa Parks ein Begriff - doch ein großes Thema war die Historie der USA nicht im Geschichtsunterricht. Zudem fühle ich eine gewisse geographische und damit geschichtliche Distanz zu den USA, zumindest was deren nationale Geschichte angeht.



James Baldwin ist eine eloquente Stimme des civil-rights movement, er sieht sich als Zeitzeuge und verarbeitet, teils stark autobiografisch, die damals aktuelle Lage der USA in seinen Werken. 

Baldwin zieht in seinen Zwanzigern nach Paris. Von dort aus kippt er benzingetränkte Worte ins Feuer der Bürgerrechtsbewegung. Er weiß wovon er schreibt: Armut, Ungerechtigkeit, Rassismus, Homosexualität - ein Ungleichgewicht der Welt. Er gilt als einer der ersten großen afroamerikanischen Autoren.


James Baldwin


Auch das heutige Hollywood entdeckte Baldwin neu. 'I Am Not Your Negro' ist eine oscar-nominierte (2017) Dokumentation die auf einem unvollendeten 30 seitigen Manuskript von Baldwin basiert. Er betitelte das Projekt 'Remember This House'. In der englischen Original Fassung spricht Samuel L Jackson, die Off-Stimme der deutschen Version ist Samy Deluxe.

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James Baldwin ist ein Aktivist der eigentlich keiner sein wollte. Er ist die literarische Stimme seiner Zeit. Er lässt uns an seiner Empfindungen und Sichtweisen in einer fiktiven Geschichte teilhaben. Damit trifft er den Nerv der Zeit. Noch heute, oder auch heute wieder, hat das Thema nicht an Brisanz verloren. 

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Das Buch, das seinen Weg zu mir gefunden hat, heißt 'Von dieser Welt', der englische Originaltitel ist 'Go tell it on a mountain' und erschien erstmals 1953. Es handelt von einen sexuell unentschlossenen Teenager aus einer zerrissenen Familie, der in Harlem New York nach seinem Platz sucht und das in den 30iger Jahren.




James Baldwin

1966 wurde das Buch erstmals in Deutschland verlegt unter dem Titel 'Gehe hin und verkünde es vom Berge'.  Das Time Magazine setzte es auf die Liste der 100 besten englischsprachigen Romane seit 1923. Dieser Klassiker wurde nun neu übersetzt (von Miriam Mandelkow) und erschien Ende Februar, kurz vor seiner Präsentation im Literarischen Quartett, im dtv Verlag.

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Dieses Buch ist das erste der Neuübersetzungen welche im dtv Verlag erscheinen werden in den nächsten Jahren. Hier die Bücher die laut Webseite aktuell geplant sind.
 
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Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten das Buch zu lesen.

Vielen Dank an den Verlag, die mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht haben. Wer weiß ob ich mich jemals sonst für James Baldwin interessiert hätte.

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Erscheinungsdatum: Februar 2018 | Verlag: dtv | Preis: 22,00 [D] | ISBN: 978-3-423-28153-9  | Seiten: 320 Seiten | Sprache: Deutsch